Vorsicht Jagd

Kennen Sie dieses Schild?

Heute in Grüppenbühren entdeckt. Vorsicht Jagd. Die dreieckige Form mit dem roten Rand weist dieses Schild schon als ein Warnhinweis aus. Aber warnen vor Vorsicht, das will das Schild ja sicher nicht. Glaube ich jedenfalls. Aber man weiß es nicht und so muss ich mein Gehirn zur selbständigen Arbeit zwingen. Was könnte der Sinn des Schildes sein?

Vorsicht Steinschlag!
Vorsicht Steinschlag!

Was will man uns damit sagen? Beim Warnschild „Steinschlag“ weiß man ja, dass man nicht darauf achten muss, ob Steine von oben kommen, – kannste eh nicht mehr ausweichen! –  sondern dass eventuell Steine auf der Straße liegen. Man wird also vor dem Ergebnis des möglichen Steinschlages gewarnt. Häufig wird man dann aber enttäuscht und es liegt gar kein Stein herum.

Beim Hirsch auf dem roten Dreieck ist es alledings anders. Das Schild warnt ja nicht vor toten Tieren auf der Straße, sondern davor, dass da wirklich ein Hirsch, Reh, Wildschwein über die Straße  laufen könnte. Kommt ja häufig vor.

Vorischt Hirsch
Vorischt Hirsch

Und so wird eigentlich das Tier vor Verletzungen durch uns Autofahrer geschützt. Es geht darum, dass keine toten Tiere auf der straße liegen.

Vielleicht sollten wir aber mal unterstellen, das Jäger faire Menschen sind. Dann könnte es ja bedeuten, dass die Jagdgesellschaft die Tiere warnt: „Vorsicht Jagd. Nehmt euch in acht, wir kommen gleich“. Kinder machen das ja auch: „Ein, zwei drei, vier Eckstein, alles muss versteckt sein!“ Wenn also die Tiere die Straße bei Grüppenbühren überqueren, davor werden wir Autofahrer ja gewarnt, sehen sie das Schild „Vorsicht Jagd“ und drehen gleich wieder um. Wir Autofahrer müssen also an so einer Stelle damit rechnen, dass die Tiere hin und wieder zurück laufen, somit unseren Weg zweimal kreuzen.

Vielleicht soll das Schild aber doch uns Autfahrer warnen: Nicht aussteigen, hier wird scharf geschossen. Vielleicht wurde aber auch schon Zielwasser getrunken und da liegt nun der Treiber auf der Straße?

Fragen über Fragen. Bis zur Antwort, bleibe ich lieber in Deckung.

Herzlichst

Ulf Moritz

 

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